Startseite | Sitemap | Kontakt | Impressum | Datenschutz | Haftungsausschluss

Franz Peter Schubert

Franz Schubert (1797 - 1828)

Ölgemälde von Wilhelm August Rieder (1796–1880) - Bildquelle: Wikipedia (gemeinfrei)



Singknabe im kaiserlichen Konvikt

Franz Schubert

Wien, Alsergrund, Nußdorfer Straße 57 - Geburtshaus Franz Schuberts - Fotoquelle: Wikipedia - Autor: Andreas Praefcke - Lizenz s.u.



Franz Peter Schubert - der zweite Vorname wird selten angewandt - wurde am 31. Januar 1797 am Himmelpfortgrund, heute Teil des Wiener Gemeindebezirks Alsergrund geboren. Franz Schubert war ein österreichischer Komponist der klassisch-romantischen Periode. Sein Vater war in Lichtenthal, einem Vorort von Wien, an der Pfarrschule als Lehrer angestellt. Er erhielt den ersten Musikunterricht in seinem väterlichen Haus und wurde 1808 wegen seiner schönen Stimme als Singknabe ins kaiserliche Konvikt aufgenommen.


Lichtenthaler Kirchenchor

Wien - Josefsplatz

Josefsplatz in Wien - Nationalbibliothek


Neben dem Kompositionsunterricht von Wenzel Ruziczka und Antonio Salieri genoss er hier musikalische Anregung verschiedenster Art, denn er wirkte nicht lediglich als Solist in dem Gesang, sondern lernte auch die Instrumentalwerke Joseph Haydns und Wolfgang Amadeus Mozarts kennen, da er bei dem aus den Konviktknaben gebildeten Orchester erster Violinist war und in gleicher Weise bei dem Lichtenthaler Kirchenchor und bei den Quartettabenden im väterlichen Haus beschäftigt wurde. Nach dem Stimmbruch wurde er aus dem Konvikt entlassen und kehrte im Oktober 1813 ins elterliche Haus zurück.


Früher Tod

Franz Schubert

Gemälde Franz Schubert - wahrscheinlich von Joseph Mähler - Bildquelle: Wikipedia - gemeinfrei


Schubert widmete sich in seinem elterlichen Haus ausschließlich den musikalischen Studien, bis er gegen Ende 1814 Schulgehilfe seines Vaters wurde, ein Amt, das er drei Jahre hindurch versah. Mittlerweile hatten aber schon mehrere seiner Kompositionen in Wien die Aufmerksamkeit der Musikfreunde auf sich gezogen, und so kam es, dass Franz Schubert im Frühjahr 1818 als Sing- und Klaviermeister von dem Grafen I. Esterházy engagiert wurde und diesem nun nach Ungarn auf sein Gut Zelécz folgte. Im Spätherbst 1818 kehrte er wieder nach Wien zurück und lebte nun hier (mit Ausnahme einiger vorübergehender Ausflüge in die Steiermark und nach Oberösterreich) mit seinem Freunde, dem Hofopernsänger Johann Michael Vogl zusammen. Franz Schubert starb am 19. November 1828 in Wien.


Denkmal im Wiener Stadtpark

Franz Schubert

Franz Schubert Denkmal - Bildquelle: Wikipedia - Autor: Werckmeister - Lizenz s.u.


Er wurde auf dem Währinger Friedhof in der Nähe des Grabes von Ludwig van Beethoven bestattet. 1872 errichtete man ihm im Wiener Stadtpark ein Denkmal (Kundmann). Ein Amt hatte Schubert niemals inne: Die ihm angetragene Hoforganistenstelle schlug er aus, und die Stelle des Vizekapellmeisters an der kaiserlichen Hofkapelle, um die er sich 1826 bewarb, ward nicht ihm, sondern Joseph Weigl verliehen, so dass er, trotz der Opferbereitwilligkeit seiner zahlreichen Freunde, sein Leben in nahezu dürftigen Verhältnissen verbracht hat.


Seine Werke

Franz Schubert

Wien, Zentralfriedhof, Grab von Franz Schubert - Fotoquelle: Wikipedia - Autor: Rüdiger Wölk, Münster - Lizenz s.u.


Schuberts musikalische Hinterlassenschaft umfasst 4 vollendete, 5 unvollendete Opern, 5 Operetten, 2 Singspiele, ein Melodram, 9 Ouvertüren (darunter die zu "Rosamunde", "Fierrabras " und "Alfonso und Estrella "), 5 Messen, 2 Stabat mater, ein grosses Halleluja, eine achtstimmige Hymne für Männerchor mit Begleitung von Blasinstrumenten und andere kleinere Kirchenkompositionen, an die 600 Lieder, von denen die Zyklen: "Die schöne Müllerin", "Winterreise" (beide nach Gedichten von Wilhelm Müller) und "Schwanengesang" die bekanntesten sind.





Forellen-Klavierquintett

Franz Schubert

Moritz von Schwind: Schubertiade - 1868 aus der Erinnerung gezeichnet - Bildquelle: Wikipedia - gemeinfrei


Weiterhin 8 Symphonien (davon eine unvollendet), ein Oktett für Streicher und Bläser, ein Streichquintett und 12 Streichquartette; ferner das berühmte so bezeichnete Forellen-Klavierquintett, 2 Trios, 2 grosse Duos und 3 kleinere Duos für Klavier und Violine. Diesen Meisterwerken stehen ebenbürtig zur Seite die zahlreichen zwei- und vierhändigen Klavierkompositionen Schuberts, die Sonaten, Impromptus, Polonaisen, Märsche, von welch letzteren Franz Liszt mehrere instrumentierte.


Hörprobe:


Konzert in der Friedenskirche Duisburg-Hamborn vom 7. November 1999:

Franz Schubert - "Unvollendete Sinfonie Nr.7 h-Moll"

Hörprobe: Allegro moderato

Kantorei Hamborn

und Kammerorchester der Friedenskirche Hamborn

Leitung: Udo Witt


  • Franz Peter Schubert
    Unvollendete Sinfonie Nr.7 h-Moll - Allegro Moderato


Quellenangabe:


Die Informationen zur Biografie von Franz Schubert basieren auf dem Artikel Franz Schubert (Stand 22.07.2009) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Inhalte. In der Wikipedia ist eine Autorenauflistung verfügbar. Die Fotos "Geburtshaus Franz Schubert - Autor: Andreas Praefcke" - "Wien, Zentralfriedhof, Grab von Franz Schubert - Autor: Rüdiger Wölk, Münster" und "Franz Schubert Denkmal - Autor: Werckmeister" stammen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und stehen unter der GNU-Lizenz [34 KB] für freie Dokumentation. Diese Dateien sind lizenziert unter der Creative Commons Attribution ShareAlike 3.0 und unter der Creative Commons-Lizenz „Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported.




Familie Mozart Konzertreisen Teil 3 Mozart Werke Wien Kirchenmusik Sitemap Konzertreisen Teil 5 Denkmäler Stadtstaat Venedig Übersicht Freimaurer Mozartfilme Salzburg Reiseinformationen Prag Paris Konzertreisen Teil 2 Konzertreisen Konzertreisen Teil 4 Köchelverzeichnis Meister der Musik





Thalia.at – Bücher, Medien und mehr








  (C) Paul Sippel 2003 - 2017 Alle Rechte vorbehalten